Stoffwechsel-Analyse

Teilauszug einer Beispielmessung mit Verlaufsvergleich

Verbrennungsindex = Respiratorischer Quotient (RQ) in Ruhe

 Unter Ruhebedingungen hängt der RQ vor allem von der Nahrungszusammensetzung ab. Dieser Wert lässt Rückschlüsse auf die Nahrungsauswahl zu.

Je näher sich der RQ dem Wert 1 annähert, desto größer ist in der Regel der Kohlenhydratanteil bei der Nahrungsaufnahme.

Werden mehr Kohlenhydrate aufgenommen, als vom Körper abgebaut werden können, dann kann der Wert auf >1 ansteigen.

Was hat dies zur Folge:

Übersteigt die Kohlenhydratzufuhr den Bedarf (Glucose-Overload), wird dies in Depotfett umgewandelt.

Eine derartige Stoffwechsellage steht einem evtl. geplanten Fettabbau im Weg. Steht dem Körper Zucker als Energiequelle zur Verfügung, wird kaum oder gar nicht auf bestehende Fettreserven zurückgegriffen. 

Ruheumsatz:

Der Ruheumsatz zeigt jene Energiemenge an, die der Körper, hochgerechnet auf einen Tag, zum Zeitpunkt der Messung benötigt.

In diesem Beispiel sind dies 2247 kcal.

Gleichzeitig ist ersichtlich, dass davon keine Energie über die Fette gewonnen wird. 

 

Dies stellt eine sehr unökonomische Stoffwechsellage dar.

In solchen Fällen ist es hilfreich richtig zu handeln.

Heißhunger, Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme, Muskelabbau bis hin zu Stoffwechselerkrankungen können die Folge sein.

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Ökonomisierter Stoffwechsel:

Der Verbrennungsindex hat sich in Richtung der optimalen Fettverbrennung verschoben.

 

Am Ruheumsatz ist diese Optimierung besonders ersichtlich. Von den 2245 kcal werden nun 1646 kcal aus Fetten gewonnen.

Was sind die Folgen?

Der Körper wird sozusagen zu einem Fettverbrennungskraftwerk.

 

Überschüssiges Fett wird dadurch erheblich leichter abgebaut.

 

Beim Abnehmen bleibt die Muskulatur zum Großteil erhalten.

 

Man hat im Tagesverlauf mehr Energie, da die Verstoffwechselung von Fett 3 x mehr ATP liefert als die Verstoffwechselung von Zucker.

 

Keine Heißhungerattacken.

 

Ein funktionierender Fettstoffwechsel führt zu einer verbesserten Regeneration.

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ATP – WAS IST DAS?

Adenosintriphosphat, abgekürzt ATP, ist der Hauptenergiespeicher der Zellen. Es besteht aus der Bindung von Adenosin und drei Phosphatgruppen. Jede einzelne Zelle im menschlichen Körper bezieht ihre Energie aus ATP. Ist kein ATP vorhanden, stirbt die Zelle ab.

Andersrum geht‘s jedoch auch: Ist viel ATP vorhanden, ist die Zelle besonders aktiv. Deshalb ist es sehr interessant, die Adenosintriphosphat-Produktion zu erhöhen. Denn mehr ATP führt zu mehr Energie für Körper und Hirn – und wer will das nicht?

 

Sauerstoffverwertung

Um Fett als Energiequelle verstoffwechseln zu können, ist eine entsprechende Sauerstoffaufnahme notwendig. Der Fettstoffwechsel benötigt erheblich mehr Sauerstoff als der Kohlenhydratstoffwechsel.

Dafür liefern Fette auch 3x so viel ATP.

Ist die Sauerstoffaufnahme der Zelle eingeschränkt, wird Energie vornehmlich aus Kohlenhydraten gewonnen. 

Ernährt man sind in dieser Situation z.B. Low-Carb-orientiert, dann gewinnt der Körper seine Energie verstärkt aus der  Verstoffwechselung von Muskulatur zu Zucker, da die Zelle zu wenig Sauerstoff erhält um effektiv Fette als Energieträger heranzuziehen.

Der Körper baut Muskulatur ab. Weniger Muskulatur = siehe hier

 

Es kommt zu einem JoJo-Effekt. Der Körper speichert rasch Fett ein, sobald man wieder zu der "normalen Ernährung" zurück kehrt.

 

Trotz vermeintlich ausreichend Schlaf steigt die Müdigkeit an und die Leistungsfähigkeit nimmt ab.

Orangenhaut bildet sich unter diesen Bedingungen trotz Sport und guter Ernährung verstärkt aus.

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Optimierte Sauerstoffverwertung

Die Sauerstoffverwertung hat sich in Richtung des Optimums verschoben.

Was sind die Folgen?

Der Körper ist nun in der Lage kontinuierlich Fett als Energiequelle heranzuziehen.

Bei der Diät bleibt die Muskulatur zum Großteil erhalten.

Der Körper kann sich besser regenerieren.

Leistungstiefs während dem Tag reduzieren sich oder werden gar vermieden.

Man hat im Tagesverlauf mehr Energie, da die Verstoffwechselung von Fett 3 x mehr ATP liefert als die Verstoffwechselung von Zucker.

Keine Heißhungerattacken.

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Was sind die Folgen?